Kamerasensorreinigung – Schritt für Schritt erklärt
Im Rahmen unserer gemeinsamen Aktivität führte unser Mitglied Günter vor, wie man den Sensor einer Digitalkamera fachgerecht reinigen kann. Dabei erklärte und demonstrierte er Schritt für Schritt die Vorgehensweise und zeigte, worauf bei dieser empfindlichen Arbeit besonders zu achten ist.
Die Sensorreinigung ist eine wichtige Maßnahme zur Pflege der Kamera. Mit der Zeit können sich Staubpartikel und andere kleine Verschmutzungen auf dem Sensor ablagern. Diese machen sich später auf den Aufnahmen häufig durch kleine dunkle Flecken bemerkbar. Um solche Bildfehler zu vermeiden, ist eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls eine sorgfältige Reinigung sinnvoll.
Die Vorgehensweise bei der Sensorreinigung
1. Vorbereitung der Kamera
Zunächst wurde die Kamera für die Reinigung vorbereitet. Dazu wurde das Objektiv vorsichtig abgenommen, sodass der Kamerasensor zugänglich war. Wichtig ist dabei, die Kameraöffnung möglichst nach unten zu halten, damit nicht noch zusätzlicher Staub in das Kameragehäuse gelangen kann. Außerdem sollte der Akku ausreichend geladen sein.
2. Entfernen von losem Staub
Im nächsten Schritt zeigte Günter, wie lose Staubpartikel mit einem speziellen Blasebalg entfernt werden können. Durch gezielte Luftstöße lassen sich viele Staubteilchen beseitigen, ohne den Sensor direkt zu berühren. Dabei ist darauf zu achten, dass die Spitze des Blasebalgs den Sensor nicht berührt. Auf Druckluft aus der Dose sollte unbedingt verzichtet werden.
3. Gründliche Reinigung mit einem Sensor-Reinigungsstäbchen
Sollten nach dem Ausblasen noch Verschmutzungen vorhanden sein, kann eine feuchte Sensorreinigung erforderlich werden. Hierfür verwendet man spezielle Reinigungsstäbchen, die genau auf die Größe des Kamerasensors abgestimmt sind.
Günter erläuterte, dass hierfür eine geeignete Sensor-Reinigungsflüssigkeit verwendet wird. Einige wenige Tropfen werden entsprechend der Herstellerangaben auf das Reinigungsstäbchen gegeben. Anschließend wird dieses mit leichtem und gleichmäßigem Druck über die Sensoroberfläche geführt. Mit der sauberen Seite kann der Reinigungsvorgang vorsichtig beendet werden.
Besonders wichtig ist, dass jedes Reinigungsstäbchen nur einmal verwendet wird, damit bereits aufgenommene Schmutzpartikel nicht erneut über den Sensor verteilt werden.
4. Kontrolle des Reinigungsergebnisses
Nach der Reinigung wurde der Sensor sorgfältig kontrolliert. Dabei achtet man insbesondere auf verbliebene Staubpartikel, Schlieren oder andere Rückstände. Falls erforderlich, kann der Reinigungsvorgang mit einem neuen Reinigungsstäbchen wiederholt werden.
5. Kamera wieder zusammensetzen und Funktion überprüfen
Zum Abschluss wird das Objektiv wieder an der Kamera befestigt. Anschließend empfiehlt es sich, eine Testaufnahme von einer gleichmäßig hellen Fläche zu machen. Eine kleine Blendenöffnung, beispielsweise f/16, macht mögliche verbliebene Staubflecken besonders gut sichtbar.
So lässt sich feststellen, ob die Reinigung erfolgreich war.
Wichtige Hinweise zur Sensorpflege
Günters Vorführung machte deutlich, dass bei der Sensorreinigung besonders sorgfältig gearbeitet werden muss. Der Sensor beziehungsweise seine empfindliche Deckglasoberfläche darf niemals mit den Fingern, gewöhnlichen Wattestäbchen, Papiertüchern oder ungeeigneten Reinigungsmitteln berührt werden.
Auch sollte man auf Experimente mit Haushaltsreinigern oder Druckluft verzichten. Für die Reinigung sind ausschließlich dafür vorgesehene Hilfsmittel zu verwenden.
Fazit
Die praktische Vorführung durch unser Mitglied Günter war eine interessante und hilfreiche Gelegenheit, sich mit der richtigen Pflege der eigenen Kamera vertraut zu machen. Durch die anschauliche Schritt-für-Schritt-Erklärung konnten die einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehbar vermittelt werden.
Besonders wertvoll war dabei der Hinweis, zunächst immer mit der schonendsten Methode, dem Ausblasen mit einem Blasebalg, zu beginnen und eine feuchte Reinigung nur dann durchzuführen, wenn sie tatsächlich notwendig ist.
Ein herzliches Dankeschön an Günter für die informative Vorführung und die Weitergabe seiner Erfahrungen. Damit hat er einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, dass unsere Mitglieder ihre Kameras besser pflegen und auch bei der Sensorreinigung sicherer vorgehen können.
Text: Honegg; Fotos: Büttner;
Rückblick Ausstellung 2026
Augenblicke, die Geschichten erzählen

Fotoshooting im ehemaligen Bahnbetriebswerk
Am 9. Mai 2026 machten sieben Mitglieder der Fotofreunde Hechingen einen Ausflug ins ehemalige Bahnbetriebswerk Tuttlingen. Zum von den Fotofreunden organisierten Shooting fanden sich weitere 8 Fotografen aus dem DVF-Bezirk 5 (ehemals Bezirk Neckar-Alb) von unterschiedlichen Vereinen, sowie 6 Models ein. Das Bahnbetriebswerk in Tuttlingen ist heute ein Museum (https://www.bahnbetriebswerk-tuttlingen.de/) und beherbergt 26 Dampflokomotiven, die sich größtenteils als Lost Place im Außenbereich wiederfinden. Aber auch ein großer Ringlokschuppen mit Drehscheibe gibt es noch, sodass für eine vielseitige und interessante Hintergrundkulisse gesorgt war, um die Models in Szene zu setzen. Ein überaus ereignisreicher und fotografisch ergiebiger Tag war das Ergebnis. In der tollen Umgebung des Museums in Tuttlingen und bei dem vorherrschenden frühlingshaften Wetter fanden sich Models und Fotografen in angenehmer Atmosphäre. Sowohl die Models, die immer wieder ihr Outfit anpassten, als auch die Fotografen hatten viel Spaß. Das gemeinsame Grillen zum Abschluss der Veranstaltung bot inmitten alter rostiger Lokomotiven die Möglichkeit zum Austausch über das Erlebte und zum Fachsimpeln über so manche fotografische Themen.
Bilder Fotoshooting im ehemaligen Bahnbetriebswerk
Allgemein
Models
Presseartikel Stadtspiegel 2025

Pressemitteilung DVF Ausstellung 2025
Nach unserer erfolgreichen Ausstellung in diesem Jahr ist der Presseartikel des DVF unter folgendem Link zu fiinden. Quelle https://www.dvf-bw.de/news/2025-10-14/1001097/fotofreunde-hechingen--jahresausstellung-findet-anklang.html?back=index.html
Vortrag Farbmanagement 19.9.2025
Unser Mitglied Helmut Rebstock hielt am vergangenen Mittwoch einen Vortrag zum Thema Farbmanagement in der Fotografie.
Nach einer Einführung in die verschiedenen Farbräume und deren Umsetzung in digitale Standards wurden die Auswirkungen auf die Bearbeitung und die daraus resultierenden Gestaltungsmöglichkeiten vermittelt. Abschließend wurde auf die Abhängigkeiten zu Druckdienstleistern eingegangen.
Wir bedanken uns bei Helmut für die interessanten Einblicke und freuen uns auf kommende Vorträge.



























